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Wandern in Südtirol

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Wandern Rund um das Enneberger Tal

Kalk und Karst, Capanna Alpina-Fanes-Pederü
Gehzeit 5 bis 6 Stunden
Wegverlauf: Steiler Anstieg von der Capanna Alpina (1.726 m)
zum Col de Locia (2.069m). Über die Groß-Fanes-Alm zum Limojoch
und weiter zur Klein-Fanes-Alm (2.060 m). Mittagsrast.
Abstieg nach Pederü (1.545 in) und Rückkehr nach St. Vigil mit dem Linienbus.

Die "bleichen Berge" (Dolomiten) geleiten uns hinauf zur weiten, sagen-umwobenen Hochebene von Fanes - eine von Wind und Wetter geprägte Karstlandschaft. Zu Eis erstarrtes Wasser entfaltet in den Rissen und Spalten des Gesteins ungeheure Kräfte. Es sprengt den Fels. Regen und Schnee   formen ihn. An den Auffaltungen des Parom-Kammes wird sichtbar, welch ungeheure Bewegungen zur Entstehung der Alpen geführt haben.

 

 
Mit Kindern unterwegs
Gehzeit: 3 bis 4 Stunden
Wegverlauf: Von Pederü (l .545 m)
zur Hochebene von Fanes (2.000 m) bis zum Parlament der Murmeltiere und zurück.
Wir  hören  den  Gesang  der  Vögel,  das  Zirpen  der  Grillen.  Wir  haschen nach  dem  Duft  von  Blumen  und  Gräsern,   erfühlen  die  Rinde  der  Bäume, die Nadeln der Föhren, den weißen Stein. Und dann - im Schatten eines Kreises lassen wir uns fesseln von uralten Erzählungen aus dem versunkenen Reich der Fanes…
 


Senes – Lé de Fosses
Gehzeit ca. 5 bis 6 Stunden
Wegverlauf: Aufstieg von Pederü (1.545 m) zur Fodara Vedla Alm (1.980 m), dann über dem Hochplateau der Sennesalm bis zur Seekofel–Hütte (2.327 m). Von hier rechts abbiegend erreicht man ca. 30 Minuten eine grüne Mulde in der sich der legendäre Lé de Fosses befindet.
An diesem sehr ruhigen und abgeschirmten Platz am Fuße der Kleinen Croda Rossa leben noch sehr viele Murmeltiere und während der Sommermonaten weidet das Vieh mit den gutklingenden Kuhglocken.
 

Weiler-Rundgang
Gehzeit: 3 Stunden
Wegverlauf: Ausgangspunkt der Wanderung ist Enneberg/Pfarre. Ab hier können mehrere Routen ausgewählt werden um zu den „Weilern" von Brach, Ciaseles, Frontü, Biei, Fordora, Frena, La Costa, Cianorè zu gelangen.
Eine relativ leichte Wanderung, um die Schönheit dieser Landschaft zu entdecken und die architektonische Besonderheit der Gadertaler Weiler zu erkunden.
Info c/o Apt Al Plan

 


Wasserspiele: Kreidesee – Ciastlins
Gehzeit: 4 bis 5 Stunden
Wegverlauf: Vom Lé dla Creda (1358 m) durch die steile, von bewaldeten Hausen umgebene Schlucht zur Jagdhütte Ciastlins und zum Krippesjoch (2.310 m). Auf dem selben Weg zurück.
Die steilen Hänge sind vorwiegend mit Föhren bewachsen. Wasserfälle sind dort entstanden, wo das Wasser auf härtere Schichten traf. Zum Teil versickert das Wasser im kalkigen Gestein und nimmt unter der Oberfläche seinen Weg. Bevor wir die Ciastlins-Hütte erreichen, kommen wir zu den Krippesquellen.


Frühe Tage Pederü-Fodara Vedla-Sass dia Para-Pederü

Gehzeit 5 bis 6 Stunden
Wesverlauf: Aufstieg von Pederü f 1.545 m) nach Fodara Vedla (1.980 m).
Sodann nach rechts hinauf zum Gipfel des Sass dla Para (2.462 m), zuletzt eher steil. Rückkehr nach Pederü auf selbem Weg.
Hier haben die Menschen einst Zugang gesucht zu den weiten Hochebenen von Senes und Fosses.
Das Gebiet von Fodara Vedla mit seinen zahlreichen Almhütten wird noch heute bewirtschaftet.
Finden Sie hier Tage des Ausgleichs und der Erholung. Die Aussicht vom Sass dla Para auf die Hohe Gaisl und die Ampezzaner Dolomiten (Cristallo, Sorapis, Tofane), lässt die Anstrengungen des Aufstiegs vergessen.

 
Im Reich der Tiere: St. Vigil-Fojedöra-Pragser Wildsee
Gehzeit: 7 Stunden
Wegverlauf: Von St. Vigil (1.201 m) durchs enge, waldreiche Fojedöra-Tal zum Kreuzjoch (2.283 m). Nun zu den Hochalpenseen und den Bach folgend tu den Hochalpenhütten. Durch das Grünwaldtal abwärts zum Pragser Wildsee (1.494 m). Zurück nach St. Vigil mit dem Linienbus.
Die Wanderung führt zu den ausgedehnten Alm- und Weidegebieten der Pragser Dolomiten. Eine artenreiche Tierwelt findet hier günstige Lebensbedingungen. Trittsicher bewegen sich Gemsen in den Schutt- und Steinkaren. Meist treffen wir sie in Gruppen an, selten einzeln. Mit grellen Pfiffen verraten sich die Murmeltiere, wenn sie sich vor nahenden Gefahren warnen. Auch der Steinadler nistet in diesem Gebiet.
Info c/o Apt Al Plan
 

Im Geleit des Mondes: Pederü-Fanes-Lé de Limo oder Fodara Vedla-Senes-Pederü
(von 15.30 bis 23.00 Uhr); Gehzeit: 3 bis 4 Stunden
Wegverlauf: Von Pederü zur Fanes-Alm und zum Lé de Limo (2.159 m). Von Pederü Aufstieg auf selbem Weg nach Fodara Vedla und Senes (2.126 m).
In einer hellen Mondnacht umarmen die Flügel des Nachtwindes die Wipfel der Bäume." Am Abend, in der Zeit zwischen Sonne und Mond, liegt vor uns eine verborgene Landschaft aus vergessenen Tagen.



TOPBärenspuren Fanes-Conturines
Gehzeit: 6 Stunden
Wegverlauf: Von der Capanna Alpina in Richtung Fanes.
Nach etwa vier Stunden Gehzeit über Geröllfelder zur Hohle (2.800 m).
Im Jahre 1987 hat ein Wanderer auf seinen Streifzügen durchs Gebiet von Conturines in etwa 2.800   Meter Höhe eine Höhle entdeckt - mit Skeletten des Höhlenbären. Ein bisher einzigartiger Fund in   den Dolomiten. Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) ist vor 11.000 Jahren ausgestorben. Er bevorzugte   pflanzliche Nahrung - ein eindeutiger Hinweis auf ein milderes Klima, das einst in unseren Breiten   den Waldgürtel in größere Höhen vorrücken ließ. Ungeklärt bleibt, welches Ereignis zum gleichzeitigen Tod der etwa 30 Bären gerührt hat.
Info c/o Apt Al Plan
 

Wildbeobachtung
(Start um 6.00 Uhr)
Wegverlauf: Leichte Wanderung um die interessante und erlebnisvolle Tierwelt des Naturparks zu entdecken und zu beobachten.

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